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Das neue Unterhaltsrecht - ist mehr Eigenverantwortung der Schlüssel zum Erfolg?

Seit bereits dem 01.01.2008 gilt das neue Unterhaltsrecht. Nun gibt es Unterhalt nur noch in bestimmten Situationen, die gesetzlich verankert sind. Auch Richter beurteilen die Situation leider sehr unterschiedlich, was Ansprüche aus vorangegangenen
Ehejahren betrifft. Ist es so, dass Frauen die jetzt ein Ehebündnis eingehen sich darauf einstellen können, so bleibt die Angst vor allem bei bereits seit länger verheirateten Frauen die ihre Karriere zugunsten Familie und Kindererziehung aufgegeben haben. Meist hat die Frau ihren Mann nach Kräften unterstützt seine Karriere voranzubringen - doch was bleibt nach einer Scheidung?
Was ist mit der 60-jährigen Frau und Mutter, die z.B. 3 Kinder großgezogen und den Haushalt geschmissen hat - muss sie nach einer Trennung jetzt sofort wieder arbeiten gehen? Nein - denn es gibt sogenannte mehrjährige Übergangsfristen!
Doch Richter beurteilen meist sehr unterschiedlich - auf jeden Fall kommt es auf das Alter der Frau und die Ehedauer an - sehr oft zu sehen ist bei Urteilen eine Frist von etwa 5 Jahren. Berücksichtigt wird dabei auch der sogenannte "ehebedingte Nachteil", wenn hochqualifizierte Frauen zurückgesteckt haben und daher auf ihre Karriere verzichtet haben! Dann wird der Unterhalt aufgestockt - doch aufgepasst - auch hier sind sich Richter sehr uneins!

Alles gut? Mitnichten! Es gilt der Grundsatz nach der Scheidung arbeiten zu gehen, doch viele Mütter haben Probleme in Ihren alten Beruf zurückzufinden! Auch Teilzeitjobs sind immer noch Mangelware, vor allem wenn es um flexible Arbeitszeiten geht, um die Sprösslinge zu versorgen! Eigenverantwortung schön und gut - allerdings dürften viele neu geschiedene Mütter, die bereits
einige Jahre aus ihrem Beruf draussen sind und sich nicht auf das neue Gesetz einstellen konnten jetzt grosse Probleme bekommen. Richter beurteilen meist auch nur nach dem Gesetz - was ist mit der Begutachtung der jeweiligen Situation und der Kinder? Was ist, wenn diese nach 15 Jahren jetzt wieder als "Berufseinsteiger" bezahlt werden und das Geld kaum zum Überleben reicht? Oftmals bleiben diese dann auf der Strecke - wie viele Urteile wohl belegen!

Noch nie wurden soviele Eheverträge geschlossen wie jetzt - warum auch nicht? Jede Frau die heiratet und Kinder möchte, sollte sich vorher im klaren sein wie sie im Notfall abgesichert ist! Darunter zählt auch sich weiterzubilden, solange
als möglich im Beruf zu bleiben etc. um nicht in eine Abhängigkeit zu verfallen!
Denn natürlich ist alles im Wandel der Zeit und der damalige "Alleinverdiener" zu Lasten des Mannes ist überholt und vielfach auch gar nicht mehr möglich, bei derzeitig unsicheren Arbeitsplatzverhälnissen!

Was denkt ihr - ist mehr Eigenverantwortung der Schlüssel?
Wie sollte eine Mutter bereits jetzt in der Ehe Vorsorge treffen, damit diese später nicht in eine Notlage gerät? Kinder gehen vor - so der Tenor dieses Gesetzes - doch ist dem wirklich so? Ist das finanzielle denn das eizige auf was geschaut werden sollte?




       
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