![]() Ohne eine zusätzliche private Absicherung ist eine umfassende, dauerhafte Pflege kaum möglich. Foto: djd/KarstadtQuelle Versicherungen Umfrage: Nur eine Minderheit hat für den Ernstfall vorgesorgt(djd). Seit 1963 wird jedes Jahr am 12. Mai - am Geburtstag von Florence Nightingale - der Internationale Tag der Pflege begangen. Florence Nightingales größter Erfolg war es, die Krankenpflege zu einem allgemein anerkannten Beruf für Frauen zu machen. Alt und gebrechlich oder gar ein Pflegefall? Mit diesem Szenario will sich kaum jemand beschäftigen. Nicht einmal 1,2 Millionen private Pflegezusatzversicherungen hatten die Bundesbürger Ende 2007 abgeschlossen, angesichts der demografischen Entwicklung eine verschwindend geringe Zahl. Denn die Menschen werden immer älter - und die Gefahr, später einmal zum Pflegefall zu werden, steigt. Fast jeder Zweite wird pflegebedürftig Das Risiko, pflegebedürftig zu werden, wurde in Deutschland nun erstmals in einer Studie von Professor Dr. Heinz Rothgang von der Universität Bremen untersucht. Das Ergebnis: In ihrem letzten Lebensjahr haben 2007 gut 40 Prozent der Männer und über 50 Prozent der Frauen Pflegeversicherungsleistungen in Anspruch genommen. Im Durchschnitt waren 44,1 Prozent der Deutschen an ihrem Lebensende pflegebedürftig. Wie ernst nehmen die Bundesbürger das Risiko, zum Pflegefall zu werden? Professor Dr. Dieter Otten von der Universität Osnabrück hat in Kooperation mit dem Direktversicherer KarstadtQuelle Versicherungen in einer 50plus-Studie Menschen in der zweiten Lebenshälfte befragt. 54 Prozent der Männer und 62 Prozent der Frauen haben demnach für den Pflegefall nicht finanziell vorgesorgt. Bei den Personen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren waren es sogar weit über 60 Prozent, die für den Ernstfall keine Vorsorge getroffen hatten. Vorsorge für den Ernstfall ist dringend nötig Dabei wäre Vorsorge dringend nötig. Ein Heimplatz kostet zwischen 2.500 und 3.500 Euro im Monat. Die gesetzliche Pflegekasse schießt im Monat gerade einmal 1.470 Euro in der Pflegestufe III zu. Die Differenz aus den Kosten und den Leistungen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung kann schnell das Budget eines Haushalts überfordern. Ohne eine zusätzliche private Absicherung ist eine umfassende, dauerhafte Pflege deshalb kaum möglich. Anbieter wie KarstadtQuelle Versicherungen bieten beispielsweise mit dem "Extra-Pflege-Geld" nach Tarif PTS die nötige finanzielle Unterstützung für den Ernstfall zu günstigen Beiträgen. Abgesichert wird hier die Pflegestufe III "Schwerst-Pflegebedürftigkeit", ergänzend kann aber auch für die Pflegebedürftigkeit nach Stufe II "Schwer-Pflegebedürftigkeit" vorgesorgt werden. Einen Rundumschutz für alle drei Pflegestufen gewährt das "Zusatz-Pflege-Geld" nach Tarif PT. Hier liegen die Beiträge natürlich höher, als wenn nur die oberen Pflegestufen abgesichert werden.
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