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Zeitarbeit hält den Jobmotor in Gang


Zeitarbeit hat sich als Motor für den Beschäftigungsaufschwung der vergangenen Jahre entwickelt.
Foto: djd/jobs in time holding



Mit 55 Jahren arbeitslos zu werden, ist meistens eine Katastrophe. Mancher findet über die Zeitarbeit zurück zu ins Berufsleben.
Foto: djd/jobs in time holding

(rgz-p). Mit 55 Jahren arbeitslos zu werden, ist meistens eine Katastrophe. Denn viele Personalentscheider in deutschen Unternehmen klappen die Bewerbungsmappe gleich zu, sobald sie das Alter sehen. Entsprechend schwer ist es für ältere Arbeitslose, eine neue Stelle zu finden. Zeitarbeitsfirmen können da eine Alternative sein. Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg waren 2006 immerhin 11,5 Prozent aller Leiharbeitnehmer zwischen 50 und 64 Jahre alt. 1997 lag der Anteil der Älteren erst bei 8,5 Prozent.

Seit Ende der 90er Jahre hat sich die Zahl der Beschäftigten in Zeitarbeitverhältnissen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit mehr als verdoppelt. Inzwischen sind weit mehr als eine halbe Million Menschen in diesem Bereich tätig. Vor allem im Beschäftigungsaufschwung der vergangenen zwei Jahre ist die Zeitarbeit Jobmotor Nummer eins gewesen. Je nach Schätzung dürften ein Drittel bis die Hälfte aller neuen Arbeitsplätze in der Leiharbeit entstanden sein.
„Für Neueinsteiger ins Berufsleben, aber auch für Wiedereinsteiger oder für ältere Arbeitnehmer ist Zeitarbeit eine ideale Möglichkeit, in einem Betrieb Fuß zu fassen“, berichtet Frank Lambert, Geschäftsführer des Berliner Personaldienstleisters jobs in time holding GmbH (www.jobsintime.de).

Wichtig ist bei der Vermittlung auch die Kundenorientierung: Die Wünsche der Kunden und die Dienstleistung des Unternehmens müssen permanent abgeglichen werden.
Dass dies beim Berliner Dienstleister gelingt, beweist ein Platz unter den besten 50 Unternehmen bei dem Wettbewerb „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister 2008“. Zu diesem Wettbewerb hatten die Universität St. Gallen, die Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting, das Marktforschungsunternehmen Service-Rating, die Kommunikationsagentur Faktenkontor und das Handelsblatt die 10 000 größten deutschen Dienstleistungsunternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen eingeladen.

Dabei wurde die Kundenorientierung auf Grundlage eines wissenschaftlichen Modells der Universität St. Gallen bewertet. Nach diesem Konzept bemisst sich die ideale Ausprägung der Kundenorientierung daran, Teil einer Unternehmensvision zu sein. Kundenfreundliches Verhalten sollte somit vom Topmanagement vorgelebt werden.




       
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