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Ausgewogene Herbst- und Winterküche


Jetzt ist Bratenzeit! In der kalten Jahreszeit kommt der saftige Braten ganz groß raus.
Foto: djd/CMA Bestes vom Bauern


Wenn es draußen ungemütlich wird, steigt die Lust auf Deftiges

(djd). Mit sinkenden Temperaturen lässt auch die Lust auf leichte Speisen nach. Dafür steigt der Appetit auf heiße Suppen, deftige Eintöpfe und herzhafte Braten. Das Phänomen ist nicht einfach damit erklärt, dass man bei sommerlichen Temperaturen weniger Hunger hat. Seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte weiß der Körper, dass es im Herbst Zeit wird, mehr Fett zum Schutz vor Kälte und Nahrungsmangel anzulegen. Heutzutage ist der "Winterspeck" jedoch eher unerwünscht, daher gilt es jetzt besonders, den Gelüsten nach Deftigem mit einer ausgewogenen und vielfältigen Küche zu begegnen.

Mit gutem Gewissen genießen

Fleisch ist wesentlicher Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Es liefert wichtige Nährstoffe und hat meist weniger Kalorien als gedacht. Kinder benötigen das in Fleisch reichlich enthaltene hochwertige Eiweiß zum Wachsen, den Erwachsenen hilft es beim Abnehmen oder dabei, das Gewicht zu halten und Senioren profitieren beim Erhalt ihrer Muskulatur. Magere Fleischteile, wie etwa Schnitzel oder Lende, enthalten nur 100 bis 120 Kilokalorien je 100 Gramm und weisen einen sehr geringen Fettgehalt von ein bis fünf Prozent auf. Das Fett dient nicht nur als Geschmacksträger, sondern ist - dank der überwiegend ungesättigten Fettsäuren - auch besonders hochwertig. Außerdem ist Fleisch eine Quelle für Mineralstoffe wie Eisen und Zink, die der Mensch für Muskel- und Nervenfunktionen benötigt, aber nicht selbst bilden kann und deshalb über die Nahrung aufnehmen muss.

Winterzeit ist Bratenzeit

Neben Gulasch und Eintöpfen kommt der Braten in der kalten Jahreszeit ganz groß raus. Schon der verführerische Duft aus dem Ofen macht Lust auf die bald folgenden Gaumenfreuden. Wer das Fleisch nicht in üppigen Saucen ertränkt und reichlich Gemüse als Beilage reicht, muss auch nicht um die schlanke Linie fürchten. Gewürze dürfen keinesfalls fehlen. Thymian, Rosmarin und Knoblauch gelten als klassische Bratengewürze. Doch der schönste Braten ist ruiniert, wenn er im Ofen verbrutzelt. Deshalb sollten Rollbraten, Putenkeule und Kalbsrücken schonend, am besten in einem Bräter, gegart werden. Das ist einfach und bequem: Fleisch direkt im Bräter anbraten, Flüssigkeit hinzugeben, Deckel drauf und bei mittlerer Temperatur ab in den Ofen. Doch nicht nur der Geschmack zählt - Verbraucher möchten auch wissen, was sie essen. Sicherheit beim Einkauf von Fleisch geben europäische Rechtsvorschriften sowie nationale Gesetze und Verordnungen. Zusätzliche Orientierung bietet das QS-Prüfzeichen. Das blaue Prüfzeichen kennzeichnet Fleisch und Fleischwaren, die über den gesamten Herstellungs- und Vermarktungsprozess hinweg einen durchgängig kontrollierten und dokumentierten "Lebenslauf" haben. Von der Futtermittelerzeugung über die Aufzucht der Tiere bis zum Verkauf im Supermarkt sind somit alle Prozesse nachvollziehbar.

Weitere Informationen rund um das QS-Prüfsystem und leckere Rezeptideen sind im Internet unter www.qs-fleisch.info zu finden.

Lecker

Oh, so richtig zum reinbeißen.......




       
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